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Laut. Lauter. ZU LAUT!

09/18/2015
Martin
Krankenwagen

Erst sieht man nur das Blaulicht, dann biegt ein Krankenwagen um die Ecke und schaltet unvermutet seine Sirene ein. Reflexartig halten sich die meisten Menschen die Ohren zu. Ein Martinshorn in unmittelbarer Nähe ist uns definitiv zu laut.

Doch schon deutlich leisere Geräusche können nicht nur unserer Konzentration und dem Hörvermögen schaden. Wo also beginnt zu laut?

Jeder hat ein subjektives Hörempfinden. So reagieren wir gestresst viel sensibler auf akustische Reize als gewöhnlich. Quakende Frösche etwa oder das Vibrieren eines Kühlschranks erzeugen Lautstärkenpegel von circa 40 Dezibel. Das kann bei angespannten Menschen genügen, den Blutdruck zu erhöhen und den Schlafrhythmus zu stören.

Für das Gehör wird es schon ab 60 Dezibel zu laut – zumindest wenn es dauerhaft einem Geräusch dieser Stärke ausgesetzt ist. Straßenverkehr erreicht zum Beispiel diesen Pegel.
Der Vergleich zu den quakenden Fröschen zeigt, dass das Brausen der Motoren nicht etwa nur um die Hälfte lauter ist. Es ist viermal so laut, denn 10 Dezibel mehr bedeuten jeweils eine verdoppelte Lautstärke.

Kein Wunder also, dass Geräusche ab 100 Dezibel in der Regel als unangenehm wahrgenommen werden. Der Lärm von Presslufthämmern und Kreissägen erreicht dieses Niveau.

Richtig gefährlich wird es ab 120 Dezibel, der Lautstärke eines Düsenflugzeugs, und natürlich bei Werten, die noch deutlich darüber liegen, wie bei einem Schlag direkt auf das Ohr oder Silvesterböllern. Häufige Folge: Schon nach kurzer Einwirkung kann das Gehör dauerhaft geschädigt werden.

Umso wichtiger ist ein guter Schutz vor Lärm – in der Freizeit und im Beruf. Beugen Sie daher Hörschäden am besten mit dem passenden Gehörschutz vor.

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