Hörvorsorge für Angehörige: So helfen Sie Ihren Liebsten gut zu hören

Das sind die GEERS Hörtest-Tage
Jeden ersten Montag und Dienstag im Monat lädt GEERS deutschlandweit zu den GEERS Hörtest-Tagen ein. Besucherinnen und Besucher können an diesen Tagen kostenlos, unverbindlich und ohne Termin einen professionellen Hörtest durchführen lassen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Hörvorsorge zu stärken und die Hemmschwelle für einen Hörtest zu senken. Denn gutes Hören ist kein Luxus – es ist ein Stück Lebensqualität.
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Besuchen Sie uns am 16. - 20. Februar zum professionellen Hörtest
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Hörvorsorge beginnt im Umfeld: Wie Angehörige helfen können
Oft sind es die Angehörigen, die zuerst bemerken, dass etwas nicht stimmt. Der Fernseher läuft lauter als früher, Gespräche müssen öfter wiederholt werden, oder der geliebte Mensch zieht sich still aus Unterhaltungen zurück.
Solche Situationen sind nicht ungewöhnlich – und sie können auf einen beginnenden Hörverlust hinweisen. Doch den ersten Schritt zur Hörvorsorge zu machen, fällt vielen Betroffenen schwer. Genau hier kommt die Unterstützung durch Angehörige ins Spiel: aufmerksam, geduldig und mit Verständnis.

Warum Hörvorsorge so wichtig ist
Das Gehör ist eines der wichtigsten Sinnesorgane für Kommunikation und Lebensfreude. Wenn das Hören nachlässt, hat das Auswirkungen weit über das Ohr hinaus – auf das Gedächtnis, die Orientierung, das Selbstbewusstsein und das soziale Leben.
Nach Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation)1 leben weltweit über 1,5 Milliarden Menschen mit einer Hörminderung – Tendenz steigend. In Deutschland ist bereits jede fünfte Person über 50 betroffen, viele davon unversorgt.
Hörvorsorge bedeutet Lebensqualität erhalten. Wer rechtzeitig reagiert, bleibt geistig fitter, aktiver und emotional stabiler. Genau darum ist es so wichtig, dass Angehörige das Thema ernst nehmen – und zum Handeln ermutigen.
Erste Anzeichen für Hörverlust erkennen
Ein Hörverlust entwickelt sich meist langsam. Oft ist nicht der Betroffene selbst, sondern das Umfeld, das erste Veränderungen bemerkt. Typische Warnsignale sind:
- Der Fernseher läuft deutlich lauter als früher.
- Gespräche werden häufiger missverstanden.
- Betroffene wirken unaufmerksam oder antworten unpassend.
- Gruppenunterhaltungen oder Restaurantbesuche werden vermieden.
- Es fällt schwer, Stimmen in Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden.
Solche Beobachtungen sind kein Grund zur Sorge – aber ein wichtiger Hinweis, dass ein Hörtest sinnvoll ist. Angehörige können hier viel bewirken, indem sie frühzeitig das Gespräch suchen und Unterstützung anbieten.
Handeln Sie, wenn: Sie häufiger wiederholen müssen, was Sie gesagt haben, Ihre Liebsten sich aus Gesprächen zurückziehen oder gereizt/unsicher wirken.
Wie spreche ich das Thema sensibel an?
Viele Menschen reagieren empfindlich, wenn es um das Thema Hörverlust geht. Oft spielt Scham eine Rolle oder die Angst, "alt" zu wirken. Einfühlsamkeit und Geduld sind daher entscheidend. Tipps für ein gelungenes Gespräch:
- Wählen Sie einen ruhigen Moment, ohne Ablenkung.
- Beschreiben Sie Ihre Beobachtung liebevoll ("Mir ist aufgefallen, dass du beim Fernsehen oft nachfragst.").
- Bieten Sie Ihre Unterstützung aktiv an ("Ich begleite dich gern zum Hörtest.").
- Vermeiden Sie Druck oder Vorwürfe – Verständnis wirkt motivierender als Argumente.
Um einen ersten Eindruck über das aktuelle Hörvermögen zu erhalten, eignet sich auch oft ein kostenloser Online-Hörtest – dieser kann in Ruhe zu Hause durchgeführt werden.

Wie ist der Ablauf bei den Hörtest-Tagen?
1. Persönliches Gespräch
Zunächst besprechen Sie mit einer unserer Hörakustikerin oder einem Hörakustiker, wie Sie Ihr aktuelles Hörvermögen einschätzen und in welchen Situationen Sie unsicher sind – etwa beim Fernsehen, Telefonieren oder in Gesprächen mit mehreren Personen. Dieses Gespräch dient als Grundlage für die individuelle Höranalyse.
Der erste Termin2. Hörtest durchführen
Der eigentliche Hörtest dauert nur wenige Minuten und erfolgt in einer ruhigen Umgebung. Dabei wird überprüft, wie gut Sie Töne unterschiedlicher Frequenzen und Lautstärken wahrnehmen können. Das Ergebnis zeigt, ob eine Hörminderung besteht und wie stark sie ausgeprägt ist.
So funktioniert ein professioneller Hörtest3. Individuelle Beratung
Anschließend besprechen unsere Expertinnen und Experten mit Ihnen das Testergebnis und erklären, welche Möglichkeiten es für Ihre persönliche Hörgesundheit gibt. Falls eine Hörminderung festgestellt wird, kann bei Bedarf direkt ein kostenloses Probetragen moderner Hörgeräte vereinbart werden.
Moderne Hörgeräte kostenlos ProbetragenHörgeräte und Scham: Vorurteile gemeinsam abbauen
GEERS bietet bundesweit regelmäßige Hörvorsorge-Tage an, an denen Angehörige gemeinsam mit ihren Liebsten vorbeikommen können – ohne Termin, kostenlos und unverbindlich. Der Ablauf ist einfach und transparent. Wer möchte, kann anschließend moderne Hörgeräte kostenlos probetragen und die Unterschiede im Alltag selbst erleben.
Obwohl der Ablauf einer Hörgeräteversorgung transparent und sehr einfach ist, zögern viele noch immer, ein Hörgerät zu tragen – meist aus Angst vor Stigmatisierung. Angehörige können hier viel bewirken, indem sie positiv bestärken und aufklären. Die Fakten:
- Moderne Hörgeräte sind winzig, leicht und nahezu unsichtbar.
- Viele Modelle sind per Bluetooth mit dem Smartphone oder TV-Gerät verbindbar.
- Hörsysteme gibt es auch wiederaufladbar in Akkuvariante.
Statt ein Zeichen des Alters sind Hörgeräte heute Ausdruck von Gesundheitsbewusstsein und Lebensfreude. Angehörige, die offen über Technik und Vorteile sprechen, helfen, alte Vorurteile zu überwinden.
Wissenschaftlich belegt: Gutes Hören schützt das Gehirn
Ein unbehandelter Hörverlust kann nicht nur das soziale Leben, sondern auch die geistige Gesundheit beeinträchtigen. Aktuelle Forschungsergebnisse2 zeigen, dass ältere Erwachsene mit Hörminderung, die Hörgeräte tragen, ein signifikant geringeres Risiko für kognitiven Abbau und Demenz. haben. Die Erklärung legt nahe: Wenn das Gehirn über längere Zeit weniger akustische Reize erzählt, baut es die entsprechenden neuronalen Verbindungen ab. Hörgeräte halten das Gehirn aktiv – ähnlich wie Gedächtnistraining.
Auch die WHO1 empfiehlt daher eine regelmäßige Hörvorsorge als festen Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge ab dem 50. Lebensjahr.
Ein gesundes Gehör schützt das Gedächtnis. Prävention beginnt mit dem ersten Hörtest.
Fazit: Verantwortung, die verbindet
Für viele Angehörige ist es nicht leicht, das Thema Hörverlust anzusprechen. Doch mit Einfühlungsvermögen und Wissen kann aus dieser Sorge ein gemeinsamer Schritt zu mehr Lebensqualität werden. Ein kostenloser Hörtest ist oft der Beginn eines großen Unterschieds – für Ihr Gegenüber und für das gemeinsame Miteinander.
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