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Hörschäden – Ursachen & Vorbeugung

Die Entstehung von Hörschäden ist ein schleichender Prozess. Doch welche Faktoren begünstigen diesen Vorgang? Gibt es Maßnahmen zur Vorbeugung? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie hier.

HörschädenImmer mehr Menschen leiden an Hörschäden. Dabei kann es jeden treffen – Jung und Alt. Inzwischen gibt es deutschlandweit rund 14 Mio. Betroffene. Viele verschiedene Faktoren begünstigen die Entstehung von Hörschäden, und die Weichen werden schon früh gestellt.

Die zwei häufigsten Auslöser sind Berufslärm und Freizeitlärm. Ein hoher Lautstärkepegel und eine lange Beschallungsdauer belasten das Gehör. Wer am Arbeitsplatz regelmäßig mit lauten Maschinen arbeitet und einer Lärmbelastung von mindestens 85 dB ausgesetzt ist, ist daher dazu verpflichtet, einen Gehörschutz zu tragen. In der Freizeit gibt es eine solche Gehörschutzpflicht nicht. Dabei erreicht z. B. ein normal eingestellter MP3-Player problemlos einen Schallpegel von 94 dB. Diese Lautstärke kann bereits nach nur einer Stunde negative Folgen für das Hörvermögen nach sich ziehen. Berücksichtigt man dabei, dass die meisten Menschen ihre Musik deutlich länger und lauter genießen, ist die Belastung für das Gehör enorm.

Hörschäden werden nicht sofort bemerkt. Es kann mehrere Jahre dauern, bis erste Folgen von zu lauter Musik oder anderem Lärm wahrgenommen werden. Manchmal sind aber auch andere Faktoren für die Entstehung von Hörschäden verantwortlich. Mittelohrentzündungen, ein Hörsturz oder ein Knalltrauma z. B. können ebenso Auslöser für Hörschäden sein. Auch der langjährige Genuss von Spirituosen, Nikotin und die Einnahme von Medikamenten begünstigen eine Hörminderung.

Einmal entstandene Hörschäden sind irreparabel. Deshalb ist ein rechtzeitiges Erkennen von Warnsignalen unverzichtbar. Wenn sich plötzlich ein Taubheitsgefühl, Ohrensausen oder Piepsen in den Ohren einstellen sollte, ist eine schnelle Reaktion besonders wichtig. Diese Symptome können bereits Anzeichen für einen sich anbahnenden Gehörschaden sein. Das Aufsuchen eines HNO-Arztes ist dann dringend anzuraten, denn er kann in manchen Fällen gegensteuern und Hörschäden abwenden. Andererseits kann er auch feststellen, ob zur Verbesserung des Hörvermögens ein Hörgerät infrage kommt.

Doch bevor es dazu kommt, kann man selbst vorbeugen. Hilfreich ist es, permanenten und dauerhaften Lärm zu meiden. Es ist z. B. davon abzuraten, den Lautstärkepegel von Musikanlagen oder MP3-Playern bis zum Anschlag aufzudrehen. Außerdem ist beim Besuch lauter Veranstaltungen das Tragen eines geeigneten Gehörschutzes zu empfehlen. Bei der Suche nach dem passenden Gehörschutz hilft der GEERS Gehörschutz-Finder.

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