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Das erwartet Sie beim Arzt oder Akustiker - Ablauf eines Hörtests

So läuft der Hörtest ab

Zunächst wird Ihnen unser Hörgeräteakustiker einige Fragen zu Ihrer persönlichen Situation stellen: Wie Sie darauf kommen, dass Sie schlechter hören oder ob Sie im Beruf häufig großem Lärm ausgesetzt sind. Dies dient der Einschätzung der Testergebnisse. Denn der Test wird letztendlich unter Labor- und nicht unter Realbedingungen durchgeführt. Im Alltag ist Ihr Gehör noch ganz anderen Belastungen ausgesetzt. Diese werden bei der Auswertung des Tests mit einbezogen.

In der Regel findet der Hörtest in einem geräuschisolierten Raum oder sogar in einer schalldichten Kabine statt. Sie bekommen nun über Kopfhörer verschiedene Töne vorgespielt, die den gesamten Frequenzbereich (von 62 bis 12.000 Hertz) abdecken. Die Töne werden nacheinander und für jedes Ohr einzeln abgespielt. Jeder Ton beginnt dabei zunächst sehr leise – im nicht hörbaren Bereich – und wird langsam lauter. Sobald Sie den Ton das erste Mal wahrnehmen, geben Sie dies zu erkennen. Meist wird dazu ein Knopf oder Tastendruck verwendet.

Im Anschluss an den Test per Kopfhörer, kann der gleiche Test noch einmal mittels Vibration auf die Schädelknochen durchgeführt werden. Dies ist notwendig, um eine eventuelle Schädigung des Mittelohrs festzustellen oder auszuschließen.

Der Hörtest wird über ein sogenanntes Audiogramm ausgewertet. Es zeigt die Testtöne auf einer Skala und gibt so Auskunft über die Hörschwelle in Dezibel. Daran kann der Arzt oder Akustiker ablesen, wo Abweichungen vom normalen Hören bestehen. Dies hilft nicht nur, verschiedene Arten von Hörstörungen zu diagnostizieren, sondern auch das passende Hörgerät auszuwählen. Der Hörtest ist also nicht nur wichtiger Teil der Diagnose, sondern auch Teil der Beratung beim Kauf eines Hörgeräts. Im Anschluss daran wird Ihnen der Hörgeräteakustiker verschiedene Hörgeräte zum Test vorschlagen, so dass individuell geprüft werden kann, welches Modell das vorteilhafteste ist.

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Tipps gegen die Aufregung

Viele Menschen sind vor einem Hörtest sehr aufgeregt, zum einen weil sie nicht genau wissen, was auf sie zukommt, zum anderen, weil sie das Ergebnis fürchten. In beiden Fällen kann die Nervosität das Testergebnis negativ beeinflussen. Wie schnell sie einen Ton erkennen, hängt von der Reaktionsschnelligkeit, aber auch von Ihrer Tagesform – ausgeschlafen, gestresst, müde – ab. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit und versuchen Sie, entspannt zum Hörtest zu kommen. Eine Begleitung, die beruhigend auf Sie wirkt, ist sicherlich auch hilfreich.

Einige Tipps zur Vorbereitung können helfen, die Nervosität zu verringern:

Lassen Sie sich in aller Ruhe erklären, was Sie tun müssen.

Drücken Sie zur Probe die Knöpfe, die Sie im Test bedienen sollen, damit Sie wissen wie diese funktionieren.

Achten Sie darauf, dass die Kopfhörer gut sitzen. Wenn nötig, nehmen Sie die Brille ab und schieben Sie die Haare hinter das Ohr.

Wenn Sie nervös sind, versuchen Sie ruhig zu atmen und möglichst bequem zu sitzen.

Das Tempo, mit dem der Ton lauter wird, lässt sich drosseln. Auch die zeitlichen Abstände zwischen den Tönen lassen Sie sich vergrößern. Scheuen sie sich nicht, um eine geringere Geschwindigkeit zu bitten.

Jeder Test kann wiederholt werden!

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