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Hörvorsorge: Gehör frühzeitig schützen

„Ein Hörtest gehört zur Gesundheitsvorsorge
wie der jährliche Gang zum Zahnarzt.“

Tipps für den Alltag

Lautstärkepegel und dauerhafte Lärmbelastung sind schädlich für die Ohren. Das Gehör, als einer unserer wichtigsten Sinne, muss deshalb geschützt werden – damit Sie sich auch in Zukunft auf ihn verlassen können.

Wie wichtig der Hörsinn ist, merken viele Menschen erst, wenn er schwächer wird oder gar nicht mehr da ist. Deshalb: Denken Sie an Ihre Ohren und schützen Sie sie bewusst! Mit einigen kleinen Tipps ist das im Alltag leicht umzusetzen: Drehen Sie den Fernseher oder das Radio bewusst leiser, vermeiden Sie viele parallele Geräuschquellen und achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten auf die Dezibel-Angabe: Je kleiner, desto leiser und damit besser für Ihre Ohren! Bei lauten Tätigkeiten sollten Sie unbedingt Ohrenschützer tragen, bei einem Konzert oder Diskothekenbesuch einen entsprechendenden Gehörschutz im Ohr. Bei akuter Lärmbelästigung, etwa Autosirenen oder Presslufthammer, hilft es auch, sich einfach die Ohren zuzuhalten und dabei jeweils eine Fingerkuppe in den Gehörgang zu stecken.

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Warnzeichen erkennen

In der Regel tritt eine Hörminderung nicht von heute auf morgen auf, sondern ist ein schleichender Prozess. Es gibt jedoch einige Hinweise, die Sie nicht ignorieren sollten. Denn je länger Sie einen Besuch beim Hörgeräteakustiker oder Hals-Nasen-Ohrenarzt hinausschieben, desto schlimmer sind die Folgen.

Allgemeine Anzeichen für Hörminderung:

  • Tiefe Hintergrundgeräusche erscheinen Ihnen sehr laut, Gesprochenes empfinden Sie dagegen als sehr leise.
  • Hohe Töne wie Kinderstimmen, Türklingel oder Telefon „überhören“ Sie öfter.
  • Sie bekommen Hinweise von anderen, dass Ihr Fernseher sehr laut eingestellt ist.

Anzeichen für Hörprobleme im Gespräch:

  • Bei Kinder- oder hohen Frauenstimmen müssen Sie sich sehr anstrengen, um alles zu verstehen.
  • In lauter Umgebung, wie Restaurants oder Einkaufszentren, verstehen Sie Ihre Gesprächspartner manchmal nur sehr schlecht.
  • Sie müssen in Gesprächen immer wieder nachfragen und um Wiederholung einzelner Wörter bitten.
  • Die für das Sprachverständnis wichtigen, hochfrequenten Konsonanten – C – S – F – Z – bereiten Ihnen Probleme, während sie tieffrequente Vokale – A – E – I – O – U – gut verstehen können.

Einfache Vorsorge: Hörtests

Haben Sie eine oder mehrere von den oben genannten Anzeichen bei sich bemerkt oder wurden darauf angesprochen? Wenn ja, könnte bei Ihnen eine Hörminderung vorliegen. Um das herauszufinden, gibt es einen einfachen und völlig schmerzfreien Weg: ein Hörtest beim Arzt oder Hörgeräteakustiker.

Was passiert bei einem Hörtest?

Zunächst stellt Ihnen der Durchführende einige Fragen zu Ihrer persönlichen Situation, damit er die Ergebnisse besser einschätzen kann. Anschließend bekommen Sie Kopfhörer, über die Sie abwechselnd rechts und links verschiedene Töne in unterschiedlicher Höhe (Frequenz) hören. Diese beginnen im nicht hörbaren Bereich und werden immer lauter. Sobald Sie den Ton das erste Mal hören können, drücken Sie auf einen Knopf oder eine Taste.

Ausgewertet wird der Test mit Hilfe eines sogenannten Audiogramms, das Ihre Hörkurve zeigt. Aus dieser wird ersichtlich, ob Sie normal hören oder Defizite in bestimmten Frequenzbereichen haben. Entsprechend der Werte können Sie beruhigt sein oder mit dem Arzt oder Hörgeräteakustiker über das weitere Vorgehen beraten.

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