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Hörverlust durch Zeckenstiche

05/27/2015
Martin
Zeckenstiche

Frühling und Sommer sind traditionelle Hochzeiten für Zeckenstiche. Zecken können Viren in sich tragen, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen.

Die Viren führen im ersten Krankheitsstadium grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen herbei. Im besten Fall ist die Erkrankung mit Abklingen dieser Symptome auch wieder vorbei. Tritt die Krankheit jedoch ins zweite Stadium über, wird sie besonders für ältere Menschen gefährlich, denn dann greift das FSME-Virus das zentrale Nervensystem an. Das kann eine Hirnhautentzündung oder Gehirnentzündung zur Folge haben. Zu den Symptomen der Meningitis gehören hohes Fieber, Kopfschmerzen und ein steifer Nacken, dazu können Bewusstseins-, Sprach- und Schluckbeschwerden kommen. Spätfolge über die akute Erkrankung hinaus kann im schlimmsten Fall die Lähmung der Extremitäten und – was viele nicht wissen – auch ein Hörverlust sein.

Natürlich führt nicht jeder Zeckenstich zu einer Erkrankung, denn nicht jede Zecke trägt Viren in sich und nur bei rund 30% der Infizierten kommt es überhaupt zu Symptomen. Trotzdem sollte präventiv gehandelt werden: Kindern und Erwachsenen ab sechs Jahren wird eine Impfung empfohlen, wenn sie sich häufig in Risikogebieten aufhalten oder dort ihren Urlaub verbringen. Besonders große Teile Süddeutschlands, Teile Hessens und Rheinland-Pfalz sowie Österreichs sind FSME-Risikogebiete. Ausführliche Informationen über die Verbreitungsgebiete stellt das Deutsche Grüne Kreuz zur Verfügung.

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