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Eine Frage der Gene

06/08/2015
Martin
Wissenschaftler

Der Mensch verfügt insgesamt über ca. 30.000 verschiedene Gene. Rund 500 davon können das Gehör beeinflussen. Da der erbliche Hörverlust seinen Ursprung in einer Veränderung der Gene hat, forschen Wissenschaftler wie Herr Claes Möller (Professor für Audiologie an der Universität Örebro/Schweden), um zu entdecken welche Gene hierfür verantwortlich sind.

So hat Möller rausgefunden, dass ein verändertes Gen bzw. ein mutiertes Gen sich dadurch auszeichnet, dass es entweder zu viel oder zu wenig Protein produziert. Unter allen angeborenen Formen der Schwerhörigkeit lassen sich zwei Drittel auf solch eine Form der Genmutation zurückführen. Das restliche Drittel leidet an einem Syndrom – z. B. dem Usher-Sydrom. Bei diesem Syndrom leiden die Patienten an einer Kombination mehrerer Symptome, bei der neben dem Hörvermögen auch das Sehvermögen beeinträchtigt ist.

Übrigens: Das Gen das am häufigsten für eine Schwerhörigkeit verantwortlich ist, heißt „Connexin 26“. Rund 20% aller erblich bedingten Höreinschränkungen werden durch dieses Gen verursacht.

Wichtig für die Forscher ist es zu wissen, welches Gen für welche Hörschäden verantwortlich ist. So soll es in Zukunft Gentherapien geben, die den Betroffenen helfen können.

 

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