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So hört Deutschland: Jeder Zweite ignoriert Hörminderung

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So hört Deutschland: Jeder Zweite ignoriert Hörminderung

5 Min.

presse

Erscheinungsdatum 8. Dezember 2025

23. Januar 2026

Dortmund, 08.12. 2025 – Anlässlich der aktuellen Umfrage „So hört Deutschland“ schlägt das Hörakustik-Unternehmen GEERS Alarm: Lediglich 42 Prozent der Deutschen betreiben aktive Hörvorsorge und nur rund 50 Prozent der Menschen, die bei sich selbst eine Einschränkung des Hörens wahrnehmen, unternehmen konkrete Schritte. Die Folge eines unbehandelten Hörverlust können nicht nur eine eingeschränkte Lebensqualität sein, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Demenz und soziale Isolation – sowie erhebliche volkswirtschaftliche Belastungen. 

In einer zunehmend alternden Gesellschaft gewinnt die Hörgesundheit als Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge immer stärker an Bedeutung. Dennoch zeigt die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage „So hört Deutschland“ ein alarmierendes Bild: Nur 42 Prozent der Deutschen geben an, aktiv Maßnahmen für ihre Hörgesundheit zu ergreifen. Besonders kritisch ist die Zahl jener, die trotz wahrgenommener Einschränkungen beim Hören nicht handeln – rund die Hälfte der Betroffenen fallen darunter. Die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen können erheblich sein: Neben dem erhöhten Risiko für Demenz steigt auch die Gefahr sozialer Isolation und eingeschränkter beruflicher Teilhabe. Unbehandelte Schwerhörigkeit verursacht in Deutschland volkswirtschaftliche Schäden von rund 39 Milliarden Euro pro Jahr, laut einer Studie der Brunel University London. ¹

Hörgesundheit als gesellschaftliche Aufgabe

Um Versorgungslücken zu schließen und gesundheitliche sowie volkswirtschaftliche Folgekosten zu vermeiden, macht sich GEERS für ein strukturiertes Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr im Rahmen des „Check-up 50“ sowie eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Hörgesundheit, angelehnt an andere medizinische Bereiche wie etwa die Prävention von Hautkrebs oder Diabetes, stark.
„Gutes Hören ist ein grundlegender Bestandteil von Lebensqualität und Teilhabe“, betont Arthur Romijn, Geschäftsführer von GEERS. „Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass dieses Thema in Deutschland noch nicht die Sichtbarkeit hat, die es verdient. Wir brauchen mehr öffentliche Aufmerksamkeit, damit Menschen frühzeitig Zugang zu Information und moderner Versorgung finden. Als Marktführer möchten wir dem Thema Gehör verschaffen.“

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Dr. Maren Stropahl, Director Holistic Hearing Care bei Sonova und wissenschaftliche Expertin für Hörgesundheit bei GEERS, ergänzt: „Wenn wir über Hörgesundheit sprechen, sprechen wir nicht nur über das Gehör an sich, sondern über Teilhabe, Lebensqualität und geistige Gesundheit im Alter. Unser Ziel ist es, dass gutes Hören genauso selbstverständlich zur Gesundheitsvorsorge gehört, wie ein Zahnarztbesuch oder die Krebsvorsorge. Dafür braucht es strukturelle Angebote und mehr Aufmerksamkeit für ein Thema, das leider noch immer viel zu oft übersehen wird.“

Die Hörversorgung gewinnt auch im Kontext einer alternden Arbeitnehmerschaft und des zunehmenden Fachkräftemangels in Deutschland stark an Bedeutung. Mit steigendem Durchschnittsalter der Beschäftigten nehmen auch altersbedingte Hörminderungen zu, die oft schleichend beginnen und lange unbemerkt bleiben. Eine frühzeitige, professionelle Versorgung kann jedoch entscheidend dazu beitragen, Kommunikationsfähigkeit, Produktivität und soziale Teilhabe im Arbeitsalltag zu erhalten. Unternehmen profitieren von Mitarbeitenden, die dank moderner Hörlösungen länger gesund und leistungsfähig bleiben – ein wichtiger Faktor angesichts knapper Personalressourcen und wachsender Anforderungen an Erfahrung und Expertise. So wird Hörgesundheit zu einem zentralen Baustein nachhaltiger Personalstrategie und betrieblicher Gesundheitsvorsorge.

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen damit deutlich, wie groß der Handlungsbedarf in der Hörvorsorge ist. Um den Einstieg in die individuelle Prävention so einfach wie möglich zu machen, bietet GEERS bereits im Januar eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Überprüfung des eigenen Hörvermögens an: Bei den kommenden GEERS Hörtesttagen am 12./13. Januar sowie 19./20. Januar können Interessierte ihr Gehör kostenlos und unverbindlich testen lassen – ein wichtiger erster Schritt, um mögliche Hörveränderungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.

Die Befragung wurde von Quantilope im Auftrag von GEERS durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Befragung von 1.001 volljährigen Personen ab 25 Jahren in Deutschland, die über ein Online-Access-Panel erhoben wurde. Die Stichprobe wurde nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Nielsen-Gebiet quotengesteuert und ist somit in diesen Merkmalen repräsentativ für die Bevölkerung ab 25 Jahren in Deutschland.

¹ Quelle: Bridget Shield, Hearing Loss – Numbers and Costs (Brunel University London, 2019) ehima.com

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Author

GEERS

Reviewed by:
GEERS

Sonova


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