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Perfektes Zusammenspiel: Hörsinn und Gehirn

Zum Hören braucht es nicht nur zwei gesunde Ohren, sondern auch die Verbindung zu unserem Gehirn. Denn erst dort werden Schallimpulse interpretiert und zu akustischen Informationen mit einer bestimmten Bedeutung weiterverarbeitet. Hinzu kommt, dass Hören das Gehirn stärker stimuliert als beispielsweise das Sehen. Schlechter Hören birgt daher die Gefahr, dass damit eine Verminderung der Hirnleistung eintritt.

Zusammenhang: Schwerhörigkeit und Demenz

Geräusche wahrnehmen, Musikstücken lauschen und Gesprächen folgen: Zuhören trainiert nachweislich das Gehirn und erhöht die Gedächtnisleistung. Die genauen Auswirkungen eines Hörverlusts auf die Hirnleistung sind bisher noch nicht gänzlich geklärt, doch vieles deutet auf einen engen Zusammenhang hin.

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Neue Erkenntnisse

Professor Dr. Lin von der Johns Hopkins Universität in Baltimore ist in seiner aktuellen Studie zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, steigt deutlich mit dem Grad des Hörverlusts.

Mit jeden zehn Dezibel Hörverlust erhöht sich das Risiko um das 2,7-fache.

Das Gehirn versucht, den Hörverlust auszugleichen – andere Hirnfunktionen werden vernachlässigt.

Der Hörverlust führt zunehmend zu sozialer Isolation – ein bekannter Risikofaktor für Demenz.


Rechtzeitig vorbeugen

Zu einem Hörverlust und dem damit verbundenen Risiko, an einer Demenz zu erkranken, muss es nicht erst kommen. Wer feststellt, dass er selbst oder ein älterer Angehöriger immer öfter bestimmte Frequenzen nicht mehr hört oder Schwierigkeiten damit hat, Gesprächen zu folgen, sollte handeln. Ein Hörtest bringt schnell Klarheit, ob eine Hörminderung vorliegt. Der Einsatz von Hörgeräten kann dem fortschreitenden Verlust des Hörsinns entgegenwirken und bringt außerdem Entlastung für das Gehirn: Der Betroffene muss sich nicht permanent auf das Hören konzentrieren und andere Hirnareale werden folglich nicht vernachlässigt.

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