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Das Lachen geliebter Personen, die Lieblingsmusik oder der Klang fröhlichen Vogelgesangs schenken uns Lebensqualität. Wenn uns der Hörsinn im Stich lässt, können wir Gesprächen nicht mehr folgen, überhören die Klingel oder nehmen die Klänge der Natur nicht mehr wahr. Ein optimal angepasstes Hörgerät sorgt für neue Lebensqualität – und verbindet Sie wieder mit dem Leben. Modernste Technik auf kleinstem Raum sorgt für einen natürlichen Klang, während das dezente Design die Hörsysteme nahezu verschwinden lässt.

Warum tragen nicht mehr Menschen Hörgeräte?

Moderne Hörgeräte sind fast unsichtbar im Ohr. Sie sind kleine Wunderwerke der Technik, wasser- und staubabweisend und lassen sich drahtlos mit vielen weiteren Elektronikgeräten verbinden. Und dennoch: Viele Menschen, die schlecht hören, wollen trotzdem keine Hörgeräte tragen. Woran liegt das? Die Gründe sind vielfältig.
Manche Betroffene wollen einfach nicht wahrhaben, dass sie schlecht hören und ein großer Teil weiß es auch tatsächlich nicht. Da eine Hörminderung meist langsam und schleichend einsetzt, ist es nicht so einfach, sie zu erkennen. Auch herrscht die Meinung vor, nur ältere Menschen seien von einem Hörverlust betroffen. Natürlich möchte niemand alt wirken. Ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko für eine Hörminderung. Viele Menschen bemerken etwa in diesem Alter erste Hörprobleme. Es ist also keineswegs eine Alterserscheinung.

Das Vorurteil - Hörgeräte bringen nichts

Hörgeräte helfen gar nicht – das Vorurteil hält sich hartnäckig. Aber wie kam es dazu? Noch vor einigen Jahren waren Hörgeräte klobige Haken, die hinter das Ohr geklemmt wurden und nur eine minimale Verbesserung des Hörvermögens bewirkten.

Ein häufig auftretendes und für die Ohren schmerzhaftes Problem war bei früheren Hörgeräten auch das Rückkopplungspfeifen, das zum Beispiel bei Umarmungen auftreten konnte. Dieses Problem wird heutzutage erfolgreich unterbunden.
Auch der Irrglaube, man müsse die Ohren nur weiter „trainieren“, hält sich weiterhin. Viele Betroffene meinen, dass sie durch ein Hörgerät ihren Hörsinn verwöhnen würden und das Gehör so von einer technischen Hilfe abhängig wird. Der Hörsinn regeneriert sich jedoch nicht von selbst. Wenn einmal ein Hörschaden besteht, ist dieser fast unmöglich rückgängig zu machen. Ein Hörgerät ist häufig die einzige Hilfsmöglichkeit. Durch die Technik wird der Betroffene nicht geheilt, aber es wird das Leben mit dem Hörverlust erleichtert.

Was sind die ersten Schritte?

Das Gehör ist einer unserer wichtigsten Sinne. Daher ist es sehr wichtig, auf seine Hörgesundheit zu achten und bei Hörproblemen rasch einen Hörgeräteakustiker oder HNO-Arzt aufzusuchen.
Falls Sie den Verdacht haben, unter einer Hörminderung zu leiden, zögern Sie nicht, einen Termin bei einem Akustiker zu vereinbaren. Dieser ermittelt, ob eine Hörminderung vorliegt, und informiert Sie über Möglichkeiten, die helfen können.

Was sollte ich vor dem Kauf beachten?

Die Anschaffung eines Hörgerätes ist eine wichtige Entscheidung und kann Ihre Lebensqualität wesentlich steigern. Nehmen Sie sich genug Zeit, einen erfahrenen Hörakustiker aufzusuchen und gemeinsam die passende Lösung zu finden.
  • Informieren Sie sich über Hörprobleme und darüber, wie diese behandelt werden können.
  • Machen Sie unseren Online-Hörtest als Vorbereitung.
  • Finden Sie einen Standort in Ihrer Nähe.
  • Lassen Sie sich bei Ihrer Suche nicht von günstigen Werbeangeboten in die Irre führen: Digitale Hörgeräte haben ihren Preis, bieten aber vorteilhafte Ergebnisse, wenn sie von einem Hörgeräteakustiker auf Ihre individuellen Hörprobleme und Bedürfnisse eingestellt werden.
  • Machen Sie bei Ihrem Hörgeräteakustiker einen Hörtest und lassen Sie sich alle Ergebnisse im Detail erklären.
  • Lassen Sie sich die verschiedenen Modelle, die zu Ihnen, zu Ihren Hörproblemen und Ihrem Lebensstil passen, in Ruhe zeigen und erklären.
  • Finden Sie heraus, welche Leistungen im Kaufpreis inkludiert sind. Lassen Sie sich von Ihrem Hörgeräteakustiker über Versicherungsschutz aufklären und über Möglichkeiten, die zu einer Reduktion der Kosten für Instandhaltung, Reparatur oder im Falle eines Verlustes beitragen können.
  • Vergewissern Sie sich, dass das Gerät optimal eingestellt ist. Das Tragen schlecht eingestellter Geräte ist unkomfortabel, sie bieten auch nicht die gewünschte Tonqualität.
  • Erzählen Sie den Menschen um Sie herum von Ihrem neuen Gerät und teilen Sie Ihren Freunden und Bekannten mit, dass sie ab sofort nicht mehr übertrieben laut mit Ihnen sprechen müssen.
  • Informieren Sie sich über die Dauer der Probezeit, in der Sie die Geräte kostenlos ausprobieren können.

Moderne, digitale Technik erleichtert den Alltag

Frühere analoge Hörgeräte hatten einen großen Kritikpunkt: Verzerrungen und Störsignale ließen sich nie ganz vermeiden. Aber mit Einzug der digitalen Technik konnten Negativ-Merkmale von Hörgeräten überwunden werden: Rückkopplungen und Störgeräusche werden vermieden, Sprache wird verstärkt. Die digitalen Geräte erkennen verschiedene Hörsituationen automatisch und passen sich ihnen an.
Moderne Hörgeräte funktionieren durchweg mit digitaler Technik und unterstützen die Träger so dank zahlreicher Funktionen in vielen Bereichen des Lebens. Denn der Ton wird nicht einfach nur lauter gemacht, sondern das Hörgerät wird individuell an Ihren Hörverlust angepasst und macht das Hören und Verstehen komfortabel.

Nützliches Zubehör

Fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker nach sinnvollem Hörgerätezubehör. Es gibt Zusatzgeräte, die beim Fernsehen, Telefonieren oder in größeren Menschengruppen für eine Extraportion Sprachverstehen sorgen. Technik und Leistung variieren von Hörgerät zu Hörgerät, je nach Hersteller, Modell und Preis. Es gilt: Je mehr konkrete Informationen Sie Ihrem Akustiker über Ihren Höralltag geben, desto präziser kann er Sie bei der Wahl des passenden Hörgeräte-Zubehörs beraten.

Hörgeräte bewirken viel mehr als eine bloße Erhöhung der Lautstärke. Sie erkennen automatisch verschiedene Hörsituationen und passen sich daran an. So finden unsere Kunden auch die Freude an gesellschaftlichen Anlässen oder Theateraufführungen wieder. Mit zusätzlich angeschlossenen Systemen kann der Einsatz von Hörgeräten erweitert werden. Vor allem bei Vorträgen, Aufführungen, im Kino oder Theater ist es oft sinnvoll, die Tonsignale direkt auf das Hörgerät zu übermitteln. So werden störende Umgebungsgeräusche – die es in größeren Menschenmengen immer gibt – am effektivsten ausgeblendet. Moderne Hörsysteme sind langlebig und zuverlässig. Die Erfahrung zeigt: Schwerhörige Kunden hören und verstehen gesprochene Sprache dank diesem Zubehör deutlich besser.

Folgende Zubehör-Systeme gibt es:

Bluetooth-Übertragung
Viele moderne Hörgeräte sind mit Bluetooth-Empfängern ausgestattet. Damit lassen sich die Signale von Mobiltelefonen oder Audio-Geräten direkt aufs Hörgerät und damit ins Ohr übertragen. Vorteil: Sie hören am Telefon deutlich und genießen Musik ohne umgebungsbedingte Verzerrungen.
FM-Anlagen zur drahtlosen Signalübertragung
In Konferenzräumen oder Veranstaltungsstätten werden frequenzmodulierte Funksignale eingesetzt. So kann bei lauter Umgebung oder schlechter Akustik die Sprache selektiv übertragen werden. Um diese Signale mit dem Hörgerät direkt im Ohr zu empfangen, gibt es zwei unterschiedliche Arten von Zubehör: eine Empfängerelektronik, die auf das Hinter-dem-Ohr-Gerät aufgesteckt wird oder einen zusätzlich am Körper getragenen FM-Empfänger.
Induktive Höranlagen
Wenn das Hörgerät zusätzlich mit einer „Telefon-Spule“ ausgestattet ist, können damit Audiosignale ohne Störungen direkt im Ohr empfangen werden. Zum Beispiel in Kinos und Theatern.
Infrarot-Hörhilfen
Diese Zusatzgeräte können Tonsignale von Audio-Geräten oder Mikrofonen übertragen. Infrarotlicht überträgt die Signale von einem Sender zum Empfänger, welcher das Infrarotsignal direkt am Ohr wieder in Schallwellen umwandelt.

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