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Mit Musiktherapie spielerisch das Gehör trainieren

04/27/2015
Martin
gehör

Musik ist nicht nur der perfekte Weg, in gute Stimmung zu kommen oder zu entspannen, Musik kann auch therapeutisch wirken. Über Musiktherapie wird derzeit viel geschrieben, denn sie soll nicht nur wie bisher bei Stress oder Depressionen eingesetzt werden, sondern auch bei Hörschädigungen. Das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung in Heidelberg forscht da besonders im Bereich Tinnitus und Cochlea-Implantat (CI).

Die Mischung aus Musik und Sprache sowie Rhythmus, Tonhöhe und Klangfarbe trainieren das Sprachverstehen und die Kommunikationsfähigkeit. Wer über ein geschädigtes Gehör verfügt, hat meistens besondere Schwierigkeiten, trotz Hintergrundlärm Gesprächen zu folgen - genau das kann in der Musiktherapie spielerisch geübt werden.

In der Musiktherapie wird auf frühere Hörerfahrungen aufgebaut, denn die Lernfortschritte sind einfach besonders gut, wenn der Wiedererkennungseffekt der Musik hoch ist. Gestartet wird die Therapie mit instrumentaler Musik, die im Laufe der Zeit mit bekannter Tanzmusik ergänzt wird. Mit komplexer Rock- und Popmusik steigt dann der Schwierigkeitsgrad an.

Musik erfüllt nicht mehr nur einen Selbstzweck, sondern wer Musik in den Alltag integriert, kann auch nachhaltige Therapieergebnisse erzielen. Musik kann Ihr Weg in die Wiederhörensfreude und damit in gesteigerte Lebensqualität sein.

 

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