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Hören und gehört werden – Das Treffen

In diesem Film fällt sofort auf, dass der Schwerhörige gut mit seiner Schwerhörigkeit umgehen kann. Schon bei der Ankunft erklärt Florian, welches Problem er hat. Er verheimlicht seinen Hörverlust nicht. Außerdem ist er frühzeitig gekommen, um sich einen guten Platz auszusuchen. Er setzt sich so, dass sich der Reiseleiter auf der Seite des Ohrs mit dem Hörgerät befindet.

Florian lässt dem Reiseleiter ausrichten, dass er schwerhörig ist. Das hat Vorteile. Bei der Vorstellungsrunde erhält Florian die Gelegenheit, zu erzählen, welche Probleme er als Schwerhöriger erlebt. Auf seinen Nachbarn reagiert er mit einem bekannten Witz. Damit verharmlost er seine Behinderung ein wenig. Der Reiseleiter gibt genau an, was man tun kann, wenn Florian nichts mehr versteht. So bittet er die Gruppenmitglieder, nicht durcheinander zu sprechen. Stattdessen erteilt er das Wort, indem er den jeweiligen Namen nennt. Das ist für den Schwerhörigen angenehm, denn er kann sich jetzt auf denjenigen konzentrieren, der an der Reihe ist.


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Nichtsdestotrotz

Während der Ausführungen des Reiseleiters versteht Florian trotz seines gut gewählten Sitzplatzes nur wenig. Das kommt daher, weil der Reiseleiter beim Sprechen sein Gesicht abwendet. Glücklicherweise hat Florian eine Broschüre mit Reiseinformationen erhalten. Er weiß, dass alles in der Broschüre steht und er es in Ruhe nachlesen kann.

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Es geht sogar noch besser

Der Tipp ist praktisch für Schwerhörige: Gehen Sie die Informationen über das Gesprächsthema durch, bevor Sie zu einer Besprechung gehen. Das kann enorm dabei helfen, einer Geschichte oder beispielsweise einem Theaterstück zu folgen.

Dann gibt es Kaffee. Alle außer Florian verlassen den Raum. Schwerhörige verstehen häufig nichts, wenn aus einem anderen Zimmer gerufen wird. Außerdem können vor allem Menschen mit einem guten und einem schlechten Ohr nur schwer feststellen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Daher ist es vernünftig, erst mit dem Sprechen zu beginnen, nachdem man zu dem Schwerhörigen hingegangen ist, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das kann man, indem man nachdrücklich seinen Namen nennt oder den Schwerhörigen kurz berührt.

Florian spricht im Film über seinen Vibrationswecker. Wenn Sie den normalen Wecker nicht mehr hören, kaufen Sie sich einen Vibrationswecker. Ein Vibrationswecker liegt unter dem Kopfkissen. So merken Sie durch die Vibrationen, dass es Zeit ist, aufzustehen.

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Wer schreibt, der bleibt

Stift und Papier sind sehr nützlich. Das gilt für alle, vor allem aber für Schwerhörige. Florian notiert sich wichtige Informationen. Und weil sein Nachbar mitliest, kann er ihn korrigieren. Florian reagiert entspannt darauf, wodurch die Stimmung angenehm bleibt.

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Hörstrategien

Hörstrategien sind Methoden zur Verbesserung der Hörsituation. Sie erleichtern das Hören und das Lippenlesen. Die Bedeutung des Lippenlesens zur Unterstützung des Hörens wurde bereits mehrmals im Programm angesprochen. Lesen Sie noch einmal alle Tipps und Hörstrategien nach.

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PS Dies ist die 5. Folge der Reihe 'Hören und gehört werden'. Die Reihe umfasst 5 von der Freien Universität Amsterdam entwickelte Übungen und ist exklusiv für die Kunden von GEERS im 3S-Erfolgssystem verfügbar.

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