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Ihr Weg zum Hörgerät

Grundsätzlicher Versorgungsablauf

Auch bei Schwerhörigkeit sollte unbedingt die Ursache geklärt werden. Dazu suchen Sie einen HNO-Arzt auf. Wenn der Arzt feststellt, dass die Versorgung mit Hörgeräten notwendig und sinnvoll ist, wird er Ihnen eine „Ohrenärztliche Verordnung für eine Hörhilfe“ ausstellen. Damit vereinbaren Sie dann einen Termin in Ihrem GEERS-Fachgeschäft. Wenn Hörgeräte vom Arzt verordnet sind, sind sie auch eine Leistung der Krankenkassen.

Rechnen Sie am besten mit mehreren Terminen beim Akustiker für die Hörgeräteanpassung: Zunächst erfolgt ein individuelles Beratungsgespräch, Audiometrie (= Hörtest), die Auswertung der Messungen und eventuell ein Ohrabdruck für ein spezielles Ohrpassstück. Schließlich folgt die Auswahl geeigneter Hörsysteme und die Hörgeräteanpassung. Der Akustiker gibt dann Bedienhinweise und führt eine erste Erfolgsmessung durch. Nach dem Probetragen im Alltag wird diese ausgewertet und es folgt die Feinanpassung. Pflegehinweise und der Anpassbericht für den HNO-Arzt und die Krankenkasse runden das Angebot ab.


Hörverlust erkennen

Der erste Schritt auf dem Weg zum Hörgerät ist zunächst die Erkenntnis, dass Sie schlecht hören. Das klingt simpel, aber so einfach ist es oft nicht. Da der Verlust der Hörfähigkeit meist langsam voranschreitet, bleibt er von den meisten Betroffenen zunächst unbemerkt. Häufig sind es Partner oder Freunde, die zuerst das Gefühl haben: „Du hörst schwer!“ Betroffene sollten diese Klage ernst nehmen und schnellstmöglich handeln.

Es gibt einige Anzeichen, die Hinweis auf eine Hörminderung sein können:

  • lauter Fernseher/Radio
  • Telefonklingeln wird häufig überhört
  • häufiges Nachfragen in Gesprächen
  • größere Gesprächsrunden machen keinen Spaß mehr und werden gemieden
  • manche Betroffene reden – gerade in größeren Runden – besonders viel und reißen die Gesprächskontrolle an sich

Ein Selbsttest geht ganz schnell und kann auch online durchgeführt werden. Meist gibt er einen guten Hinweis, ob mit Ihren Ohren tatsächlich etwas nicht stimmt oder Sie einfach mal einen schlechten Tag haben. Wenn Sie unter einer Hörminderung leiden, so ist die Akzeptanz dessen häufig der erste und schwerste Schritt auf dem Weg zu Hilfe.

Machen Sie einen professionellen Hörtest und verschaffen Sie sich Klarheit.


Machen Sie einen Hörtest!

Für einen ersten Hörtest müssen Sie nicht unbedingt zum Arzt. Auch unsere Hörspezialisten in den GEERS Fachgeschäften führen kostenlos und unverbindlich einen professionellen Hörtest mit Ihnen durch. Meist ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob man zum Arzt oder zum Akustiker geht. Manche Menschen vertrauen einem bekanntem Arzt mehr. Andere wiederum sagen, „Ich bin doch nicht krank“ und gehen deshalb lieber zum Akustiker. Es bleibt Ihnen überlassen, bei wem Sie einen Hörtest machen wollen.

Wenn Sie im GEERS Fachgeschäft einen Hörtest machen und dieser ergibt, dass Sie schlecht hören, sollten Sie jedoch danach trotzdem einen Arzt aufsuchen. Zum einen kann der HNO-Arzt die Ursache der Schwerhörigkeit genau feststellen und zum anderen kann nur er eine Verordnung für Hörgeräte ausstellen. Mit dieser Verordnung gehen Sie dann wieder zum Hörgeräteakustiker.

Lassen Sie sich von unseren Hörspezialisten beraten –
kostenlos und unverbindlich.
 

Beratung beim Hörgeräteakustiker

Mit der Verordnung des HNO-Arztes vereinbaren Sie also einen Termin in Ihrem GEERS-Fachgeschäft. Der Hörgeräteakustiker dort wird Sie eingehend beraten. Es wird genau geklärt, wie Ihre Hörbedürfnisse sind: Arbeiten Sie an einem lauten Arbeitsplatz? Sind Sie vielleicht Musiker? Sind Sie viel auf Reisen? Welchen Sport treiben Sie? Gehen Sie häufig in die Sauna? Sind Sie Brillen- oder Kontaktlinsenträger?

Anhand dessen wird genau ermittelt, welche Hörgeräte für Sie empfehlenswert sind. Die Auswahl ist riesig: ob Im-Ohr-Geräte, Hinter-dem-Ohr-Geräte oder vielleicht eine Hörbrille? Wenn es ein HdO-Gerät ist, kann man wählen zwischen Fixierschirmchen oder einem individuellen Ohrpassstück. Dafür wiederum muss der Akustiker einen Abdruck Ihres Ohres nehmen. Es sind einige Entscheidungen zu treffen, ehe Sie Ihr Hörgerät ausprobieren können. Aber keine Angst, unsere Akustiker beraten Sie bei allen Fragen.

In der Regel können Sie das ausgewählte Hörgerät dann eine Zeit lang kostenlos probetragen.


Beantragung der Kostenübernahme bei der Krankenkasse

Grundsätzlich sind die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet, die Kosten für Hörgeräte zu übernehmen, wenn diese medizinisch notwendig sind. Jedoch müssen Sie diese Kostenübernahme extra beantragen. Das läuft nicht automatisch wie etwa bei der Kostenübernahme von Medikamenten. Zudem ist Verordnung durch einen HNO-Arzt notwendig.

Die GEERS Hörspezialisten helfen Ihnen gern bei der Antragstellung. Sie sind vertraut mit allen Fallstricken, die sich dabei ergeben können und haben wertvolle Tipps für Sie, diese zu umgehen.


Feinanpassung

Nach dem Probetragen und/oder auch nach einer gewissen Gewöhnungszeit erfolgt die Feinanpassung Ihrer Hörgeräte. Wenn Sie erste Höreindrücke sammeln konnten und vielleicht schon die ein oder andere Situation mit dem Hörgerät gemeistert haben, ergeben sich sicherlich noch weitere Fragen oder auch Wünsche und Bedürfnisse.

Ihr Hörgeräteakustiker beantwortet Ihnen alle Fragen. Und er wird Ihnen auch bei der weiteren Anpassung der Hörgeräte behilflich sein. Vielleicht hörte sich Ihre Lieblingsmusik merkwürdig an? Oder das Telefonieren hat Ihnen Schwierigkeiten bereitet? Da kann ein „Feintuning“ wahrscheinlich Abhilfe schaffen.

Vielleicht stellen Sie auch erst nach einem Theaterbesuch fest, dass Sie eine T-Spule brauchen und ausprobieren wollen. Auch dann wird der Experte im GEERS Fachgeschäft Sie ausführlich beraten, damit Sie Ihr neues Hörgefühl rundum genießen können.

Die Gewöhnung an ein Hörgerät kann auch durch Hörtrainings erleichtert werden. Das GEERS Fachzentrum hat sich auf solche Hörtrainings spezialisiert, die Sie bei der Gewöhnung an Ihr Hörgerät unterstützen.

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