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Wie in Watte gepackt - der Hörsturz

10/13/2014
von Felix
Wie in Watte gepackt - der Hörsturz

Druck auf dem Ohr, doppelte Töne oder plötzliche Schwerhörigkeit – die klassischen Anzeichen für einen Hörsturz sind sehr unterschiedlich. Oft tritt ein Hörsturz nur auf einem Ohr auf und ist schmerzlos, manchmal ist der Hörverlust so stark, dass er zur Taubheit führt. Wie viele Menschen betroffen sind ist nicht genau bekannt, ein Hörsturz kann jeden treffen: Männer und Frauen im gleichen Maße und häufig vollkommen unvermittelt. So unterschiedlich wie die Symptome und Auswirkungen sind, können die Ursachen sein.

Ursache ungeklärt – woher kommt das dumpfe Gefühl beim Hörsturz?

Auslöser für einen Hörsturz können vielfältig sein, die genaue Entstehung ist bis heute nicht vollkommen geklärt. Es existieren einige Theorien zur Ursache. Mediziner vermuten, dass es sich bei dem Hörsturz eigentlich um einen „Ohrinfarkt“ handelt: eine Durchblutungsstörung in den kleinsten Gefäßen im Innenohr. Auch Viren oder Entzündungen können Auslöser sein. Hauptverdächtiger unter den Auslösern ist jedoch Stress. Viele Patienten geben an, dass sie vor dem Hörsturz starkem Stress ausgesetzt waren, zumindest begünstigt Stress die Entwicklung eines Hörsturzes. Als sensibles Organ ist das Ohr besonders anfällig für die negativen Auswirkungen von Stress auf den Körper.

Umstrittene Therapiemethoden, hohe Spontanheilungsrate

Die vielfältigen möglichen Ursachen für den Hörsturz führen auch zu Unklarheiten in der Therapie. Die Spontanheilungsrate beim Hörsturz ist relativ hoch, manche Ärzte behandeln einen Hörsturz deswegen nicht sofort sondern empfehlen, einige Tage abzuwarten. Therapiemethoden zielen darauf ab, die Durchblutung des Innenohrs zu regulieren und auf das normale Level zu bringen. Da die Behandlungsmethoden umstritten sind, ist Vorbeugung besonders wichtig. Um einem Hörsturz vorzubeugen sollte man einen gesunden Lebensstil führen, Stress vermeiden und ausreichend Sport treiben. Auch sollte extremer Lärm vermieden werden oder mit Hilfe eines angemessenen Hörschutzes minimiert werden.

Bei dauerhaften Symptomen helfen Hörgeräte

Kehrt das Gehör nach einem Hörsturz nicht mehr vollständig zurück, sollte man sich nicht scheuen, ein Hörgerät zum Ausgleich von Hörschäden zu verwenden. Um zu vermeiden, dass das Gehirn bei leichtem Hörschwund verlernt, Geräusche richtig zu erkennen, kann in Absprache mit dem HNO-Arzt ein Hörgerät zum Training des Gehörs genutzt werden.

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