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Urbanes Leben: Gefährlich für unser Gehör?

06/14/2016
Tim
Frau hält sich die Ohren zu

Sie sind groß, laut und „schlafen“ nie – die Metropolen dieser Welt. Dazu gehören auch deutsche Großstädte wie Berlin, München oder Hamburg. Schon heute leben rund 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten, 2050 werden es laut Schätzungen der UN rund zwei Drittel sein. Schädlich ist das auch für die Ohren.

Stille wird immer seltener

Wer am Wochenende einen Ausflug oder gar Urlaub auf dem Land macht, stellt vor allem eines fest: Er hört nicht viel – außer Vogelgezwitscher, das Rauschen der Blätter oder das Plätschern eines kleinen Baches. Erst in solchen Momenten wird vielen Menschen bewusst, wie laut das städtische Leben eigentlich ist. Straßenbahnen, Autokolonnen, Hupen und Baustellenlärm – vor solch einem Hintergrund werden Momente der Ruhe immer seltener.

Belastung für die Ohren

Die Gefahr des urbanen Lebens besteht unter anderem in der permanenten Lärmbelastung für das Gehör, die in einem schleichenden Prozess zu Schwerhörigkeit führen kann. Was viele nämlich nicht wissen: Der Lärmpegel von Großstädten, der häufig auch nachts nicht viel geringer ist, liegt im Durchschnitt bei etwa 80 Dezibel – das entspricht zum Beispiel der Lautstärke einer Kreissäge oder einer Diskothek. Von diesen Werten weiß man, dass sie das Gehör schon nach kurzer Dauer schädigen können. Die andauernde Geräuschkulisse einer Stadt ist damit eine starke Belastung für die Ohren.

Abschotten ja – aber richtig

Gerade Pendler, die tagtäglich durch die Städte zur Arbeit und zurück fahren müssen, greifen häufig zu Musik und Kopfhörern, um sich vom Außenlärm abzuschotten. Das ist jedoch keine gute Wahl: Um die Umgebungsgeräusche zu übertönen, hören die meisten Menschen ihre Musik viel zu laut. Diese direkte Beschallung der Ohren ist genauso schädlich wie der Umgebungslärm selbst. Besser wäre es, zu einem angepassten Gehörschutz zu greifen. Vor allem nachts schützt das das empfindliche Gehör vor dem Lärm des urbanen Lebens. Auch ein hoher Schallschutz in Fenstern und Türen sorgt dafür, dass die Beschallung draußen bleibt.

Lärm macht krank

Wussten Sie, dass das städtische Leben nicht nur unser Gehör angreift? Verschiedene Forschungsergebnisse zeigen, dass es neben der Schwerhörigkeit auch Zusammenhänge von permanenten Umgebungsgeräuschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen, Stress oder kognitiven Beeinträchtigungen gibt.

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