Direkt zum Inhalt

Gutes Hören in jedem Alter

01/22/2015
Martin
Gutes Hören in jedem Alter

Es herrscht die weitverbreitete Meinung, dass eine Hörminderung eine Frage des Alters sei. Doch Betroffene mit einem Hördefizit sind in allen Altersklassen zu finden. Die Ursachen der Hörminderung unterscheiden sich – die meisten Arten von Hörschwierigkeiten kann man aber gut ausgleichen.

 

Die Ursachen sind nicht immer eine Frage des Alters

Eine Schwerhörigkeit bzw. Hörminderung kann angeboren sein, sich über die Zeit allmählich einstellen oder ganz plötzlich eintreten. Im Wesentlichen werden sie in zwei unterschiedliche Arten eingeteilt: die Schallempfindungs-Schwerhörigkeit und die Schallleitungs-Schwerhörigkeit.

Treten z.B. Schwierigkeiten dabei auf, Gesprächen in lauten Umgebungen zu folgen, oder das Hören im Alltag fällt schwerer, kann es sich um erste Anzeichen einer Schallempfindungs-Schwerhörigkeit handeln.

Damit beim Hören jedes Tönchen bei uns ankommt, müssen alle Teile des Gehörs richtig funktionieren. Die Hörhärchen z.B. stellen einen wichtigen Teil des Gehörs dar. Sie sind dafür zuständig, die Vibration des Trommelfells in elektrische Impulse umzuwandeln, damit diese dann über den Hörnerv ans Gehirn weitergeleitet werden können. Nutzen sich diese im Laufe der Zeit ab, wird es schwieriger hohe Frequenzen wahrzunehmen und das Hören verschlechtert sich im Allgemeinen. Das wird von den Betroffenen selbst häufig erst sehr spät bemerkt und tritt meist bei einer Altersgruppe ab 65 auf. Je früher man jedoch feststellt, dass der Zahn der Zeit auch langsam am Gehör nagt, desto effektiver lässt sich der Hörsinn mit einem Hörgerät ausgleichen.

Wichtig ist die Früherkennung

Regelmäßige Hörtests und ein bewusstes Wahrnehmen des eigenen Gehörs sind besonders wichtig, um sich seinen Hörsinn möglichst lange zu erhalten.

Das gilt vor allem bei Kindern mit einer Hörminderung. Bei einer Schwerhörigkeit im Kindes- oder Jugend-Alter handelt es sich meistens um eine Schallleitungs-Störung. Ist das die Ursache, kann der Betroffene oft nur sehr leise hören. Das kann die Folge einer Mittelohrentzündung oder starken Erkältung sein. Einige Kinder kommen jedoch schon schwerhörig zur Welt. Eine Vorsorgeuntersuchung gibt hier Aufschluss. Sollte ein Hördefizit festgestellt werden, heißt das jedoch keinesfalls, dass der Nachwuchs nie vollständig hören kann. Im Gegenteil: Je früher das Hördefizit erkannt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines beinahe uneingeschränkten Hörvermögens. Denn je länger eine Hörminderung unbehandelt bleibt, umso schwieriger wird es, das Hören wieder zu erlernen.

Ein individueller Begleiter für alle (Hör-)Gelegenheiten

Moderne Hörgeräte werden für jeden Typ der Schwerhörigkeit und individuell an die Bedürfnisse des Betroffenen angepasst. Bei rund 15 Millionen Menschen mit einer Hörminderung deutschlandweit wird deutlich, wie wichtig gut ausgebildete Hörgeräte-Akustiker sind, damit niemand auf sein Hörvergnügen verzichten muss.

Info-Paket "Gutes Hören"
Jetzt gratis anfordern!

Sliding banner form

Type: 

Online-Infopaket "Gutes Hören"

In unserem Infopaket fassen wir die wichtigsten Informationen über Hören, Hörverlust und Hörgeräte kompakt für Sie zusammen.

Aus dem Inhalt:
• Hörminderung: Ein Verlust mit Folgen
• Hörverlust erkennen inkl. Selbst-Test
• HNO-Arzt und Hörgeräteakustiker
• Vorteile & Kosten eines Hörgerätes
• Besuch bei GEERS – Ihre nächsten Schritte