Gefahr durch Vuvuzelas unterschätzt -
Experten raten zu Gehörschutz
Bei den Spielen der Fußball Weltmeisterschaft sind sie nicht mehr wegzudenken: die Vuvuzelas. Viele Fernsehzuschauer sind durch den ohrenbetäubenden Lärm allerdings genervt. Mittlerweile sind die lauten Tröten sogar bei vielen Public-Viewing-Veranstaltungen verboten. Dennoch bleibt man oftmals bei privaten WM-Partys kaum von den Vuvuzelas verschont. „Das afrikanische Fan-Utensil ist eine echte Gefahr für das Gehör, denn die Lautstärke einer solchen Tröte erreicht über 120 Dezibel, das ist so laut wie ein startendes Flugzeug“, erklärt Kai Weiß Hörgeräteakustikmeister bei GEERS Hörakustik in Dortmund.
Untersuchungen an der Hochschule Aalen ergaben sogar Höchstwerte von bis zu 160 Dezibel. Das schmerze nicht nur die Ohren, sondern kann sie auch irreparabel schädigen. Schon ab einer dauerhaften Lautstärke von 85 Dezibel geht man davon aus, dass das Gehör geschädigt werden kann. Darüber hinaus können eine weitere Folge störende Ohrgeräusche (Tinnitus) sein. Wer beim gemeinsamen Fußballschauen die Vuvuzelas nicht ausschließen kann, dem empfiehlt Weiß Gehörschutz, wie er von den Fans in Afrika nach den ersten lauten Spielen auch eingesetzt wurde. Sie können die Lautstärke um bis zu 30 Dezibel dämpfen. Wirksamen Gehörschutz erhalten Inte-ressierte in jedem GEERS-Fachgeschäft und wer wissen möchte, wie es um sein Hörvermögen bestellt ist, dem bietet Kai Weiß jederzeit an, ein kostenloses Hörprofil zu erstellen.












