GEERS Pädakustiker

Pädakustik

Kinderversorgungen bei GEERS - Qualitätsstandards

GEERS ist mit über 450 Fachgeschäften im In- und Ausland einer der führenden Hörakustiker in Europa. Wir engagieren uns bereits seit 1951 für Menschen, deren Hörvermögen nachlässt und für Kinder, die mit einer Hörschwäche geboren wurden.

Eine Hörstörung bei einem Kind festzustellen und zu behandeln, verlangt Erfahrung und Einfühlungsvermögen. Doch gerade bei Kindern ist ein gesundes Hören besonders wichtig, da es die Grundlage für den Spracherwerb und alle damit verbundenen Entwicklungsschritte bildet.

Aus diesem Grund versorgen GEERS Kinderhörzentren Säuglinge und Kinder mit der erforderlichen Hörtechnologie. Mit einer zusätzlichen Ausbildung in den Bereichen Pädaudiologie, Phoniatrie, Psychologie und Pädagogik können unsere Hörakustik- Meister und Pädakustiker sensibel sowohl mit Kindern als auch mit betroffenen Eltern umgehen.

Durch die Vernetzung mit regionalen pädaudiologischen Institutionen und unseren Fachgeschäften können wir unser Wissen und unsere Erfahrungen flächendeckend zur Verfügung stellen: Nach der Erstversorgung übernimmt ein Pädakustiker in einem GEERS-Fachgeschäft die regelmäßige Überprüfung des Hörsystems und schafft in Zusammenarbeit mit dem behandelnden HNO-Facharzt die Voraussetzung, dass die Hör- und Sprachentwicklung des Kindes normal verlaufen kann.

Die GEERS-STIFTUNG fördert seit über 30 Jahren ausschließlich wissenschaftliche Vorhaben, die insbesondere hörbehinderten Kindern dienen. In zweijährigem Rhythmus werden seit 1981 von der GEERS-STIFTUNG multidisziplinäre Kolloquien durchgeführt. Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland und anderen Staaten erörtern hier medizinische, soziale und pädagogische Probleme von Hörstörungen.

Sprachentwicklung bei Kindern:
Anna sagt nur Mama, wenn Anna Mama hört

Allgemein ist wenig bekannt, welch große Leistung der Mensch in den ersten vier Jahren nach der Geburt bewältigt, um seine Muttersprache zu erwerben. Die zur Verfügung stehende Zeit entspricht acht Semestern Vollzeit-Studium mit hoher Konzentration. Verlängerung des „Studiums“ ist ausgeschlossen. Die primäre Sprachentwicklung ist mit etwa vier Jahren beendet.

Komplexität Sprach-Verstehen

Wenn Sie sich die folgende Auflistung vorlesen lassen und dabei aufmerksam zuhören, erhalten Sie eine Vorstellung von der Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns. Sie bewältigen beim Zuhören alle genannten Aufgaben fast gleichzeitig und bemerken es nicht einmal. Nach dem Kommunikationsmodell von Lauer aus dem Jahre 2001 und weiteren Ausführungen von Nickisch im selben Jahr erbringen Sie beim Zuhören folgende auditive Teilleistungen:

  1. Empfindung: Sensorischer Prozess des Hörens in der Cochlea
  2. Auditive Selektion: Unbewusstes Herausfiltern informationsrelevanter Schallereignisse aus dem Störlärm
  3. Auditive Differenzierung = Diskrimination: Unterscheiden von Hörereignissen auf Geräusch-, Klang-, Phonemebene
  4. Identifikation: Erkennen / Wiedererkennen von Hörereignissen
  5. Lokalisation: Zuordnung der Richtung und Entfernung der Schallquelle
  6. Binaurale Summation: Verschmelzung beiderseits unterschiedlicher Frequenzspektren zu einer Einheit bzw.
  7. Auditive Separation: Auswerten auf jedem Ohr zeitgleich einlaufender, aber unterschiedlicher Informationen = dichotisches Hören
  8. Auditive Musteranalyse: Erkennen kürzester nonverbaler auditiver Muster
  9. Auditive Analyse: Heraushören von Einzelelementen auf Silbenebene
  10. Auditive Synthese: Verknüpfen von Einzellauten zu Wörtern
  11. Auditive Ergänzung: Ergänzen von unvollständigen Lautkombinationen
    zu sinnvollen Wörtern
  12. Auditive Kurzzeitspeicherung: Speicherung der Teilergebnisse
    bis zur Bildung eines Gesamtergebnisses
  13. Selektive Aufmerksamkeit: Bewusstes Hinhören zu momentan als wichtig eingestuften und bewusstes Weghören bei momentan als unwichtig eingestuften Schallereignissen

Tatsächlich ist die Leistung beim Zuhören sogar noch komplexer. Denn zum Verständnis eines ganzen Satzes müssen weitere kortikale, mentale Prozesse ablaufen, durch die Erwartungen, vorhandenes Wissen und innere Motivation mit verarbeitet werden, um die eigentliche Bedeutung eines gehörten Satzes zu verstehen. Wie umfangreich auch diese Leistungen sind, die hinter so
kurzen Bezeichnungen wie „auditive Differenzierung“ stehen, wird deutlich bei der Entwicklung von Algorithmen zur Spracherkennung von Computersystemen: Für die Erkennung, ob ein Schallsignal einen sprachlichen Laut (Phonem) enthält, und weiterhin, um welches Phonem es sich handelt, wird das Frequenzspektrum des Schallsignals auf seine Energieschwerpunkte (Formanten) hin untersucht. Jedes Phonem hat eine charakteristische Formantenverteilung. Allerdings kann die Formantenverteilung zwischen verschiedenen Sprechern sehr unterschiedlich sein, so dass es bis heute keine verlässlichen Spracherkennungssysteme gibt, um die Sprache eines unbekannten Sprechers fehlerfrei zu erkennen. Umso bedeutungsvoller ist es, dass unser Gehirn diese für die Technik nahezu unlösbare Aufgabe scheinbar mühelos meistert.

In vier Jahren – also acht Semestern – kommen wir durch unsere Hör- und Sprachentwicklung zur Muttersprache mit o.g. Teilleistungen des Hörens.

Es gibt für den Erfolg nur zwei Voraussetzungen:

  • Hörfähigkeit
    Von 1000 Kindern werden zwei mit Hörstörung geboren. Diese muss frühzeitig erkannt werden.
  • Kommunikation
    Ein Drittel aller Kinder kommt mit einer unvollständigen Sprachentwicklung ins 1. Schuljahr, weil mit ihnen zu wenig gesprochen wurde (Fernsehen).

Frühkindliche Entwicklung: Wir hören bereits im Mutterleib

Die Voraussetzungen für die wichtige Sinnesfähigkeit Hören werden schon im Mutterleib geschaffen. Bereits vier Monate nach der Befruchtung der Eizelle ist das Innenohr, die Cochlea, als Empfangsorgan für Schall fertig entwickelt in seiner endgültigen Größe. Der Hörsinn ist damit das erste fertige Sinnesorgan des Menschen und direkt nach der Geburt können im Uterus gehörte Schallsignale wie die Stimme der Mutter, bestimmte Klänge oder Geräusche wiedererkannt werden. Wann die Differenzierung von verschiedenen Phonemen beginnt, ist nicht sicher zu bestimmen, aber nach 10 bis 12 Monaten ist sie so weit abgeschlossen, dass fremdsprachliche Phoneme (die in der Muttersprache nicht vorkommen) nicht mehr unterschieden werden können (Werker, 1991). Die Sprachentwicklung verläuft parallel und in starker Abhängigkeit von der Hörfähigkeit und ebenso im Einklang mit der gesamten Entwicklung des Säuglings.

Schlussfolgerung:

Was Fritzchen nicht lernt,
lernt Fritz nimmermehr.

Die primäre Sprachentwicklung ist bei normaler Gesamtentwicklung am Ende des 4. Lebensjahres abgeschlossen. Zum Aufbau der genannten Teilleistungen besteht also nur ein Zeitfenster von 48 Monaten bis zum vollständigen Erwerb der Muttersprache.

Wenn das Innenohr (Cochlea) von Geburt an nicht funktioniert, können die Teilleistungen für den Spracherwerb nicht ausreichend entwickelt werden. Nur mit einem technischen Hörsystem (Implantat oder Hörgerät) zur Kompensation der Hörstörung kann dann eine annähernd normale Sprachentwicklung erreicht werden.

Voraussetzung dazu ist eine möglichst frühe Diagnose des Hörverlustes. Deshalb muss bereits beim Neugeborenen die Hörfähigkeit geprüft werden, um kurzfristig geeignete Schritte zur Verbesserung der Hörfähigkeit einzuleiten. Jeder Tag ohne Gehör fehlt in der „Jahres-Hörbilanz” und addiert sich in einer unvollständigen Sprachentwicklung, die nicht mehr oder nur sehr mühsam und lang verzögert aufgeholt werden kann.

Daraus ergeben sich verschiedene Anforderungen

Phoniatrie und Pädaudiologie: Die HNO-Spezialisten für Kinder

Zunächst muss eine Schwerhörigkeit nach der Geburt überhaupt erkannt werden. Dazu dient das Neugeborenen-Screening mit Hilfe otoakustischer Emissionen, eine einfache, schnelle und schmerzfreie Methode. In Deutschland wird jetzt endlich ein flächendeckendes, durch die Krankenkassen finanziertes Neugeborenen-Hörscreening aufgebaut.

Bei einem Verdacht auf Fehlhörigkeit führt der Pädaudiologe eine Differenzialdiagnostik bestehend aus Impedanz-Messung des Mittelohres, Überprüfung der Reizantworten des Gehirns (BERA) und weitere Tests durch. Diese Verfahren sind heute so ausgereift, dass die Ursache der Hörstörung schnell erkannt wird, und somit eine schnelle Hilfe möglich ist. Aber: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und deshalb wird Erfahrung auf diesem Spezialgebiet benötigt, um sichere Aussagen treffen zu können.

Pädakustiker: Die Hörakustik-Fachleute für Kinder

Wenn die Diagnose eine Hörsystem-Anpassung erfordert, muss schnell gehandelt werden. Jeder Tag, an dem das Kind hört, verbessert seine Sprachentwicklung.
Es gibt noch einen weiteren Grund zur Eile: Bei hochgradiger Schwerhörigkeit kann erst innerhalb mehrerer Monate beurteilt werden, ob die Hörsystemanpassung erfolgreich ist oder ein Innenohr-Implantat – ein Cochlea-Implantat (CI) – verwendet werden soll.
Die Implantation eines CI und die anschließende Rehabilitation erfordert noch mehr Zeit als die Versorgung mit Hörsystemen. Für beide Maßnahmen – klassisches Hörsystem oder Cochlea-Implantat – muss das erste Lebensjahr genutzt werden, um eine nahezu normale Sprachentwicklung erreichen zu können. Diese Erfahrung wird durch mehrere Untersuchungen unterstrichen (Yoshinaga-Itano, 2000; Dr. Radü, Bochum, 2001; Dr. Müller, Würzburg, 2005).

Falls der hochgradige Hörverlust ein Cochlea-Implantat erfordert, ist dafür ein erfahrener Ohr-Chirurg nötig. Die anschließenden Rehabilitations-Schritte übernimmt ein spezialisierter Sonderpädagoge oder Logopäde. Wenn nur eine Hörsystem-Versorgung benötigt wird, dann ist das Aufgabe eines Pädakustikers.

Jeder Hörakustik-Meister ist zu Hörsystem-Anpassungen bei Kindern berechtigt, weil er im Rahmen seiner Ausbildung auch Kenntnisse der Pädakustik erworben hat. Die Zahl der hörgeschädigten Kinder ist jedoch gering (1 bis 2 von Tausend) im Vergleich zu erwachsenen Hörgeschädigten. So besitzen Hörakustiker wenig Erfahrung mit der Hörsystemversorgung bei Kindern, wenn sie sich nicht auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Die anspruchsvolle Problematik einer Hörsystem-Versorgung bei Säuglingen und Kleinkindern erfordert den erfahrenen Spezialisten, und das ist der ausgebildete Pädakustiker.

Zeitgewinn: Alle Spezialisten an einem Ort

Die Vielfalt der Aufgaben führt zu vielen Terminen und zu weiten Wegen der Eltern zu den einzelnen Spezialisten, die wiederholt aufgesucht werden müssen:

  • Phoniater und Pädaudiologe
  • Psychologe
  • Pädakustiker
  • Logopäde
  • Sonderpädagoge

Nur durch intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen ist das Ziel in kürzester Zeit erreichbar. Für die Eltern sinkt die Belastung, wenn sie alle Spezialisten an einem Ort und bei einem Termin erreichen können. Hier entwickelt sich Vertrauen bei den Eltern. Der Austausch von Informationen zwischen den Fachleuten führt zu einer gemeinsamen Kontrolle, Qualitätssicherung und Erweiterung der Kompetenz. Alle Mitglieder dieses Kompetenzzirkels sind Spezialisten auf ihrem Fachgebiet in Bezug auf Kinder.

Fachärzte für Erwachsene, Logopäden oder Hörakustiker sind diesem Aufgaben-Komplex nicht immer gewachsen, weil Säuglinge und Kleinkinder nicht als „kleine Erwachsene“ betrachtet werden können. Sie sind von Erwachsenen so verschieden, dass sich in diesen Fachgebieten eine Zusatzqualifikation für die Behandlung von Kindern entwickeln musste.

Point of competence: Kinder-Hörzentrum bei GEERS in Berlin, Bochum, Datteln, Gladbeck, Koblenz, Krefeld

Wenn Säuglinge oder Kinder vor der Sprachreife Hörsysteme erhalten sollen, dann finden die Eltern in den Kinder-Hörzentren von GEERS Pädakustiker, die sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert haben. Bereits 1985 qualifizierten sich Hörakustik-Meister von GEERS, die Erfahrung mit Kindern hatten, an einer pädaudiologischen Klinik zum Pädakustiker. Sie waren die ersten Pädakustiker in Deutschland und mit ihnen wurden dann Kinderhörzentren gegründet. Heute bilden sie an verschiedenen Standorten in Deutschland den Mittelpunkt eines regionalen Versorgungs-Netzwerkes für Eltern mit schwerhörigen Kindern. Unter der Leitung eines langjährig erfahrenen Pädakustikers und Hörakustik-Meisters werden in jedem dieser Zentren jährlich etwa 150 Kleinkinder neu aufgenommen und gemeinsam mit den anderen Spezialisten am Ort in kurzer Zeit mit einem Hörsystem versorgt. Danach übernehmen die GEERS-Fachgeschäfte nahe zum Wohnort der Eltern die weitere regelmäßige Betreuung der kleinen Hörsystem-Benutzer. Auch hier sind ausgebildete Pädakustiker in engem Austausch mit den Kinder-Hörzentren tätig. Im Netzwerk dieser Einrichtungen kann in kurzer Zeit nach dem ersten Verdacht einer Schwerhörigkeit die notwendige Ausstattung mit einem Hörsystem erreicht werden.

Schritte der Hörsystem-Anpassung bei Kindern

In enger Absprache mit dem Pädaudiologen wird aufgrund seiner Diagnose und Verordnung und unter Berücksichtigung der audiometrischen Prüfergebnisse das geeignete Hörsystem ausgewählt. Bei Neugeborenen sind die Möglichkeiten zur Prüfung der Hörfähigkeit vorerst begrenzt und müssen durch weitere Hörtests in den folgenden Wochen oder Monaten erweitert werden.

Bei Verdacht auf eine Hörminderung erhält der Säugling zunächst ein Hörsystem, das mit den ersten Audiometrie-Ergebnissen programmiert wird, damit keine Chance vergeben wird, Schall über das Hörsystem zum Gehör und damit zum Gehirn zu leiten. Denn die Uhr für die Hörentwicklung läuft vom ersten Tage an.

Mit der Erfahrung des Kompetenz-Teams gelingt dies kurzfristig. Die Programmierung des Hörsystems wird bei jedem neuen Kontakt durch eine elektroakustische Messung überprüft. Dabei müssen die maßgenau für den kleinen Gehörgang angefertigte Ohrschale zur Verbindung des Hörsystems und das resultierende Gehörgangsvolumen berücksichtigt werden. Unter Umständen wird die Abformung des Gehörgangs und der Ohrmuschel bereits während der pädaudiologischen Untersuchung und vom Säugling unbemerkt vorgenommen.

Nach diesen Schritten kann überprüft werden, ob das Hörsystem den aufgenommenen Schall so verändert, dass Signale den Hörnerv erreichen und das Kind auf Schallreize reagiert.

Es liegt in der Erfahrung des Pädakustikers, für das Kind individuell und altersgemäß die geeigneten Testverfahren auszuwählen:

  • Reflex-Audiometrie
  • Verhaltens-Audiometrie
  • Spiel-Audiometrie u. a.

Große Bedeutung für den Erfolg der Hörsystem-Versorgung liegt in der Beratung der Eltern (Counselling). Durch die erworbene Fachkompetenz der Eltern für die Hörprobleme ihres Kindes und daraus entstehende Auswirkungen auf die gesamte Entwicklung entsteht das notwendige Engagement und die Ausdauer zur Förderung ihres Kindes. Der Pädakustiker ist dabei oft über Jahre immer wieder als Ratgeber gefragt.

Wenn das Kind den ganzen Tag über mit Hörsystem hört, verbessert sich seine Hörfähigkeit von Woche zu Woche. Dabei können auch Zeiten auftreten, in denen sich anscheinend „nichts tut“, so genannte Plateau-Phasen. Oft wechseln sie in eine neue Phase mit besonders deutlicher Hörverbesserung. Deshalb sind regelmäßige Prüfungen der Hörfähigkeit und Kontrollen der Hörsystem-Programmierung notwendig.

Mindestens im 3-Monate-Abstand sind alle Schritte zu überprüfen, damit die Entwicklung des Kindes immer unter den besten Bedingungen verläuft:

  • technische Prüfung des Hörsystems
  • Prüfung der angefertigten Ohrschalen / Das kleine Ohr verändert sich!
  • Kontrolle der Veränderung der Hörfähigkeit
  • Kontrolle der Verhaltens-Veränderungen
  • eventuell Wechsel des Hörsystems
  • Besprechung der Beobachtung durch die Eltern
  • Kontrolle der Sprachentwicklung
  • Während der gesamten Zeit wird die logopädische Behandlung und Betreuung weitergeführt.

Die Entwicklung des Kindes und die schrittweise Verbesserung der Hörfähigkeit durch das Hörsystem können dazu führen, dass dieser Prozess bis zu sechs Monate beansprucht.

Ein Kind mit Hörminderung kann Hören und Sprache entwickeln

Voraussetzungen:

  • Spezialisten für Kinder in den einzelnen Fachrichtungen
  • enge interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Einbeziehen der Eltern
  • Zeit und Ausdauer
  • frühzeitiger Start, um die Frist von vier Jahren zu nutzen

Der Jüngste bei GEERS war fünf Tage alt

Durch die Zusammenarbeit der GEERS Kinderhörzentren mit den Pädaudiologen am Ort wird in der Regel innerhalb von sechs Monaten nach dem ersten Kontakt die Hörsystem-Versorgung abgeschlossen. Das jüngste Kind erhielt fünf Tage nach der Geburt sein Hörsystem.

 
GEERS Stiftung

Hilfe durch Forschung seit über 30 Jahren

Die gemeinnützige GEERS-STIFTUNG fördert Vorhaben, die unter besonderer Berücksichtigung der Hörakustik dem Wohle der Hörbehinderten, insbesondere dem der hörbehinderten Kinder, dienen.

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GEERS konzentriert die Erstversorgung von Säuglingen und Kindern mit einem Hörsystem auf Kinderhörzentren.

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